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  Nicht auf Aliens vorbereitet
 

Nicht auf Aliens vorbereitet?  



Eines der beherrschenden Themen in den Medien derzeit ist klar: die Schweingrippe, ihre Entwicklung und ihre möglichen Konsequenzen für die Bevölkerung. Eine andere innerdeutsche Frage von möglicherweise globaler Auswirkung scheint der Bundesregierung jedoch egal zu sein. So zumindest kann eine Anfrage von Peter Hettlich (Bündnis 90 / Die Grünen) zur "Haltung der Bundesregierung zur Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen" an den Deutschen Bundestag vom Juni 2009 interpretiert werden.

Er ist Mitglied der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Aus dieser Position heraus stellte Peter Hettlich schriftlich folgende Anfrage an die Regierung:

 

"Wie hoch schätzt die Bundesregierung die Wahrscheinlichkeit der Existenz intelligenter extraterrestrischer Lebewesen ein, und für wie hoch hält sie die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland landen?"

Eine klare Frage mit weitreichender Bedeutung. Gerade der zweite Teil der Frage könnte weitreichende Konsequenzen für die Menschheit haben - zumindest, wenn man ernsthaft von einer hohen Wahrscheinlichkeit ausgeht. Die Antwort des Staatssekretärs Jochen Homann, Geschäftsbereich für Wirtschaft und Technologie des Bundesministeriums, vom 22. Juni 2009 fiel für Hettlich jedoch reichlich ernüchternd aus:

"Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse vor, die eine zuverlässige Einschätzung der Wahrscheinlichkeit extraterrestrischen Lebens erlauben würden."

Vereinfacht bedeutet das nur, dass die Bundesregierung nicht beurteilen kann, ob es intelligentes Leben im All gibt. Eine Beurteilung, die von den meisten Menschen geteilt wird. Denn auch wenn sich die Mehrzahl der Astronomie-Experten einige ist, dass es Aliens geben kann, fehlen bisher die Beweise dafür. Homann schreibt weiter zu Landung von UFOs in Deutschland:

"Eine Landung Außerirdischer auf dem Territorium der Bundesrepublik Deutschland hält die Bundesregierung nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand für ausgeschlossen."




Ausgeschlossen? Hier würden die UFOlogen Sturm laufen. Während aus deren Sicht einige "Alles-Bezweifler" in Sachen UFOs schon von ihrer Grundeinstellung her das Thema ablehnen, erkennen selbsternannte UFO-Forscher immerhin die Möglichkeit an, dass UFOs Alien-Fahrzeuge sind.

"Gibt es denn Pläne, Leitlinien, Bestimmungen oder Verhaltensweisen bei einer Landung und Kontaktaufnahme mit Außerirdischen in Deutschland", wollte der Abgeordnete Hettlich weiter wissen. Antwort: "Aufgrund der Antwort zur (vorherigen) Frage ... erübrigt sich eine Beantwortung."

Die Gleiche Antwort erhielt Hettlich auf die Frage, wer bei einem solchen Ereignis zuständig ist. Das Resultat der Anfrage des Grünen-Abgeordneten ist folgerichtig eindeutig: Die Regierung hält intelligente Aliens für unwahrscheinlich und damit auch deren Landung in der Bundesrepublik. Weiter ist niemand bei Bund, Ländern, Kommunen oder diversen Bundesbehörden in irgendeiner Form zuständig, falls doch irgendwann einmal Aliens in "good old germany" landen sollten

 
   
 
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